„Slow“ der Künstlerin, Konzert-Performance mit Les Tétines Noires anlässlich der Vernissage der Einzelausstellung „ORLAN: Artistic Intelligences“ in der Muffathalle in München, kuratiert von Dr. Jens Hauser, 2026
Nach ihrer Performance „Le baiser de l’artiste“, die 1977 auf der FIAC stattfand, präsentiert ORLAN nun den „Slow des Künstlers“ – ihr allererstes Album, das ausschließlich aus Slow-Tänzen besteht! Sie möchte uns das schenken, was wir seit dem 17. März 2020 am meisten vermisst haben: menschliche Wärme, Umarmungen, körperliche Nähe … Sie möchte die Körper nach der physischen Distanzierung wieder einander näherbringen!
Sie stellte nämlich fest, dass viele ihrer Assistenten noch nie einen langsamen Tanz getanzt hatten, und kam zu dem Schluss, dass es so nicht weitergehen könne und sie etwas für die jungen Menschen tun müsse! Mit diesem Projekt möchte sie diesen Tanz als therapeutische Maßnahme in dieser nach wie vor schwierigen Phase des Wiederaufbaus bekannt machen und wiederbeleben.
ORLAN hat die Texte zu jedem Slow geschrieben und diese anschließend Musiker*innen vorgelegt, damit diese die Melodie komponieren und ihre Texte singen konnten. Anschließend fügte sie in Zusammenarbeit mit dem Gast ihre Stimme in die Musik ein.
Dieses Album vereint die zwanzig außergewöhnlichen Slow-Songs, die Orlan in vollkommener Harmonie mit fantastischen Künstlern geschaffen hat: Sir Alice, Jean-Claude Dreyfus, Terrenoire, Les Tetines Noires, Les Chicks On Speed, Mimosa, Yael Naim, Tentative, Régis Campo, Myope, Blue Carmen, Les Sans Pattes, La Femme, Romain Brau, Charlie Morrow, Demi Mondaine, Charlemagne Palestine, Kat May und Iury Lech.
Die Schallplatte ist bei FNAC und auf allen Plattformen erhältlich. Es wurden mehrere Musikvideos gedreht, um ORLANs Botschaft visuell zu veranschaulichen: Sie realisierte „Je suis slowsexuel.le“ mit Sir Alice und „Les corps de métiers m’excitent“ mit Tentative. Es wird ein Buch mit den von der Künstlerin verfassten Texten erscheinen. ORLAN ist mehrfach gemeinsam mit Musiker*innen aufgetreten, darunter Demi Mondaine bei Culture Box.