Bio-Kunst


BIO-KUNST

„Tangible Striptease in Nanosequenzen“, Centre des Arts, Enghien-les-Bains, Universität Paris-Diderot, Paris, Frankreich, 2016

 

ORLAN führt am Donnerstag, dem 2. Juni 2016, im Rahmen des Festivals „Bains Numériques“ im Centre des Arts in Enghien-les-Bains und an der Universität Paris Diderot das Stück „Tangible striptease en nanoséquences“auf. Sie arbeitet dabei mit Mael Le Mée und Sup’Biotech zusammen.

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Der Mantel des Harlekins, FACT (Foundation for Art and Creative Technology), 2008, Liverpool

Dieses 2007 entstandene und mehrfach ausgestellte „Work in Progress“ vereint Videoprojektionen von ORLANs Zellen, die im Rahmen der Performance „Biopsie“ entnommen und mit denen anderer menschlicher und tierischer Zelllinien kombiniert wurden, sowie Petrischalen und einen Bioreaktor, der die In-vitro-Kultivierung dieser Zellen ermöglicht. ORLAN realisiert dieses Werk gemeinsam mit Jens Hauser und einem Labor, das die Aufrechterhaltung des Zelllebens ermöglichte.  

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Biopsie, „Le manteau d’Arlequin“, Fakultät für Anatomie und Humanbiologie, SymbioticA-Labor, Universität Perth, Australien 2007

Im Vorwort zu „Le Tiers-instruit“ mit dem Titel „Laïcité“ beschreibt Michel Serres den Harlekin, der während einer Weltreise nach und nach alle seine aus Flicken zusammengesetzten Kleidungsschichten abgelegt hat und nun eine Haut präsentiert, die ebenfalls aus Flicken besteht. ORLAN ließ sich stark von diesem Werk inspirieren, das sie während der Performance „Biopsie“ lesen wird.

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